Bewertung bildgebender Verfahren bei Rückenbeschwerden

In der HTA-Studie der Universität Lübeck mit dem Titel „Stellenwert der Magnet-Resonanz-Tomograpie im Rahmen der Versorgung von Patienten mit Rückenbeschwerden“ wird berichtet, dass im Prinzip alle Kernspinbefunde, die bei Patienten mit entsprechenden Beschwerden auftreten und als Auslöser für die Beschwerden angenommen werden, in nicht unerheblicher Häufigkeit auch bei beschwerdefreien Personen vorkommen. So wird empfohlen die Entscheidung zu einem operativen Eingriff immer nur auf der Basis der Kombination des klinischen Befundes (in der Regel vom Grad der Muskelschwäche) und des radiologischen Befundes zu treffen.
Andererseits wird der Nutzen hervorgehoben bei der Abklärung von Befunden die auf ein Tumorleiden, eine Infektion oder eine entzündliche Erkrankung hinweisen.